Geschichte

Auf dieser Seite wollen wir Ihnen kurz die Geschichte des Dresdner Jugendsinfonieorchesters vorstellen, eingeteilt in vier größere Abschnitte. Stöbern Sie auch in der Chronik mit weiteren Zeitzeugnissen.

Übersicht

1962 Gründung des Streichorchesters unter Leitung von Christoph Zeeh
1973 Übernahme des Orchesters durch Marko Mitzscherling
1981 Berufung Harald Wenzels zum Orchesterleiter
1992 Erweiterung des Jugendstreichorchesters zum Jugendsinfonieorchester

Ausführlich

1962–1973: Die Gründungsphase

Das heutige Dresdner Jugendsinfonieorchester wurde 1962 als Streichorchesters des Pionierpalastes Dresden gegründet. Es setzte sich aus Schülern der Dresdner Musikschule zusammen und wurde geleitet von dem inzwischen verstorbenen Christoph Zeeh, der mit zielstrebiger Arbeit die Grundlagen für eine langjährige Kontinuität schuf.

1973–1981: Die „Ära Mitzscherling“

Im Jahre 1973 übernahm Marko Mitzscherling, bis dahin Assistent von Christoph Zeeh, die Leitung des Orchesters. Höhepunkte seiner Arbeit waren die regelmäßig stattfindenden Galeriekonzerte für Schüler im Gobelinsaal des Dresdner Zwingers und die Teilnahme an Rundfunkwettbewerben, bei denen das Orchester mehrfach Erste Preise errang.

1981–1992: Das „Wenzel-Orchester“

Prof. Harald Wenzel, bis 1997 auch Orchesterdirektor der Dresdner Musikhochschule „Carl Maria von Weber“, nahm 1981 die Geschicke des jugendlichen Klangkörpers in seine Hände. Unter seiner Leitung wurden nun auch Hochschulstudenten der Dirigierklasse sowie anderer Fachrichtungen als Assistenten und Registerprobenleiter einbezogen, unter ihnen war auch der heutige Orchesterleiter Milko Kersten.

Prof. Harald Wenzel entwickelte ohne den üblichen Leistungsdruck einen unverwechselbaren Streicherklang mit erstaunlicher Homogenität und Ausdruckskraft. Der Erfolg dieser Arbeit blieb nicht aus: Das Orchester wurde Preisträger zahlreicher Wettbewerbe. Es nahm 1991 als erstes Orchester der neuen Bundesländer am 6. Bundeswettbewerb „Schulen musizieren“ in Osnabrück teil. Außerdem wurde es Mitglied der „Jeunesses Musicales Deutschland“.

1992–1997: Die Erweiterung zum Jugendsinfonieorchester

Das 30. Bestehungsjahr des Orchesters war zugleich das Jahr einer wichtigen Veränderung: Das bisher reine Streichorchester wurde mit Holzbläser- und Blechbläsergruppe sowie einem Schlagwerker zu einem vollwertigen Sinfonieorchester ergänzt. Seither stehen sinfonische Werke aller Epochen auf dem Programm. Auch zeitgenössiger Musik verschloß sich das Orchester nicht. So wurde 1995 das Auftragswerk „Mutabor“ des Dresdner Komponisten Rainer Lischka uraufgeführt.

Mit der Unterstützung ehemaliger Orchestermitglieder und lieber Freunde des Orchesters konnte 1994 die erste CD im Kronensaal des Schlosses Albrechtsberg produziert werden. Ein Jahr später nahm das Orchester erfolgreich am Sächsischen Landeswettbewerb der Jugendsinfonieorchester teil und wurde zum Bundeswettbewerb für Orchester 1996 eingeladen, wo es einen hervorragenden 5. Platz errang.

Mit der Überführung des Jugendsinfonieorchesters an das Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden e.V. als alleinigen Träger im Jahre 1997 stand auch der Wechsel des künstlerischen Leiters an. Prof. Wenzel ging in den wohlverdienten Ruhestand, Milko Kersten trat die Nachfolge an und ist seitdem Dirigent des Orchesters.

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Letzte Änderung am 09.11.2001  •  Kontakt zum Seitenanfang